Zweifel auf dem geistigen Weg
Schlangen und Skorpione
Gerade warst Du noch auf deinem Weg, Freund und plötzlich stehst Du voll Schrecken an einem Ort, an dem Dir trotz der gnadenlos herab strahlenden Sonne kalt wird. Wie bist Du in diesem verlassenen Garten geraten, zwischen die grauen Pflanzen, die ehemals Gras und Blumen waren. Du kneifst die Augen zusammen, bedeckst sie mit den Händen weil die Helligkeit schmerzt. Aber als Du sie wieder öffnest, ist alles noch viel schlimmer: Du stehst nicht auf dem blanken Erdboden oder dem trockenen Gras, sondern auf einem Teppich, aus Schlangen gewebt und von Skorpionen umkreist. Dies also denkst Du, ist die Frucht meines Wanderns, nichts als giftiges Getier, das nach meinen Waden schnappt.
Und in diesem Moment überkommt Dich Mitleid mit Dir selbst. Wie bist Du nur auf die unselige Idee gekommen, auf diese Wanderung zu gehen? Wie konntest Du allen „gesunden Menschenverstand“ so missachten? Wie konntest Du nur alle Warnungen überhören, von wohlmeinenden Freunden und Verwandten?
Nun, DU hast Dich selbst dort hin begeben, sage ich, ohne jede fremde Hilfe und hast mit Deiner Kraft trockenes Gras in Schlangen und Blumen in Skorpione verwandelt.
„Aber das ist das Gegenteil von dem, was ich wollte, mir erhofft habe und wieso geschieht es dann? Was soll ich nun hier an diesem grauenvollen Ort noch tun außer schleunigst zu fliehen? Und was ist das für eine Wahl, zwischen einem trockenen Garten und einem solch teuflischen Platz?“
Nun, wenn Du fliehst, werden Dich die Schlangen beißen, und die Skorpione stechen, aber sei getrost, Du wirst es überleben. Denn Du hast es schon lange überlebt, von Deinen Geschöpfen gebissen und gestochen zu werden. Du hast Dich sogar recht gut an den Schmerz gewöhnt.
Du bist hier, sage ich Dir, weil Du sehen willst, wo Du bisher gestanden hast und nicht weil Du sehen wolltest, wohin Du gehst.
Denn das ist es, was Du Dir vorgenommen hast: Den trockenen Garten in einen lebensvollen zu wandeln. Doch wird der Garten Dich solange quälen, bis Du verstanden hat.
Also steh still, schließe Deine Augen, und störe Dich nicht daran, wenn die Schlangen sich an Dir hochwinden und die Skorpione Deine Beine hoch kriechen. Lass sie ziehen und sei getrost ihre Brücke. Fürchte Dich nicht, freue Dich auf Deinen Garten, der in den Dir gemäßen Farben frei von allem Getier blühen wird.
Und in diesem Moment überkommt Dich Mitleid mit Dir selbst. Wie bist Du nur auf die unselige Idee gekommen, auf diese Wanderung zu gehen? Wie konntest Du allen „gesunden Menschenverstand“ so missachten? Wie konntest Du nur alle Warnungen überhören, von wohlmeinenden Freunden und Verwandten?
Nun, DU hast Dich selbst dort hin begeben, sage ich, ohne jede fremde Hilfe und hast mit Deiner Kraft trockenes Gras in Schlangen und Blumen in Skorpione verwandelt.
„Aber das ist das Gegenteil von dem, was ich wollte, mir erhofft habe und wieso geschieht es dann? Was soll ich nun hier an diesem grauenvollen Ort noch tun außer schleunigst zu fliehen? Und was ist das für eine Wahl, zwischen einem trockenen Garten und einem solch teuflischen Platz?“
Nun, wenn Du fliehst, werden Dich die Schlangen beißen, und die Skorpione stechen, aber sei getrost, Du wirst es überleben. Denn Du hast es schon lange überlebt, von Deinen Geschöpfen gebissen und gestochen zu werden. Du hast Dich sogar recht gut an den Schmerz gewöhnt.
Du bist hier, sage ich Dir, weil Du sehen willst, wo Du bisher gestanden hast und nicht weil Du sehen wolltest, wohin Du gehst.
Denn das ist es, was Du Dir vorgenommen hast: Den trockenen Garten in einen lebensvollen zu wandeln. Doch wird der Garten Dich solange quälen, bis Du verstanden hat.
Also steh still, schließe Deine Augen, und störe Dich nicht daran, wenn die Schlangen sich an Dir hochwinden und die Skorpione Deine Beine hoch kriechen. Lass sie ziehen und sei getrost ihre Brücke. Fürchte Dich nicht, freue Dich auf Deinen Garten, der in den Dir gemäßen Farben frei von allem Getier blühen wird.